Hilfe, Tipps, Tricks und Anleitungen zum Thema "Die Pubertät ? wenn aus Kindern Teens werden!"


 
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Jedes Kind entwickelt sich anders, auch ist die Entwicklung zwischen Mädchen und Jungen sehr unterschiedlich. Es heißt zudem, dass Mädchen wesentlich intelligenter sind als Jungen. Das ist einfach so, denn sobald Mädchen in die Pubertät kommen, reifen auch die Gehirne. Setzt die Pubertät ein, ändert sich für Mädchen und Jungen allerdings noch eine ganze Menge mehr…

Die Pubertät – wenn aus Kindern Teens werden!

Mädchen und Jungen sind nicht nur von der Anatomie her sehr verschieden, denn nicht umsonst gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede, auch die Entwicklungsprozesse sind recht unterschiedlich. Mädchen kommen früher in die Pubertät als Jungen. Es heißt, bei Mädchen setzt die Pubertät zwischen dem 9. und 10. Lebensjahr ein, Jungen hingegen sind ca. 2 Jahre später dran.

Was ist die Pubertät eigentlich und woran bemerkt man, dass sie beginnt?

Kurz erklärt, ist die Pubertät weiter nichts als ein natürlicher Reifeprozess, in dem sich der Körper verändert und die Entwicklung voranschreitet. Mädchen reifen zur Frau heran, Jungen sind auf dem Weg, zum Mann zu werden.

Die Pubertät an sich erkennt man nicht zwangsläufig auf den ersten Blick, um sagen zu können, jetzt ist sie da. Der Entwicklungsprozess beginnt ganz schleichend, plötzlich verändert sich die Figur, Stimmungsschwankungen, von himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt, sind keine Seltenheit. Auch die eigenen Ansprüche verändern sich. Mädchen möchten plötzlich nicht mehr mit ihrer Lieblingspuppe spielen, Jungen sind auf einmal doof, die Klamotten, die Mama kauft sind Kinderkram, so etwas zieht doch keiner mehr an. Diese Dinge und viele andere Merkmale können darauf hinweisen, dass die Pubertät einsetzt. Aber für viele Mädchen und Jungen sind Pickel, die sich plötzlich im Gesicht zeigen, dass fieseste Zeichen der Pubertät. Mitesser und Pickel sehen nicht nur unschön aus, sie können auch ganz schön störend wirken. Daran sind natürlich die Hormone schuld, die in der Pubertät für körperliche Veränderungen sorgen. So sind sie auch Schuld daran, dass die Talgdrüsen unter der Haut viel mehr Fett als notwendig produzieren und infolgedessen beginnt die Gesichtshaut zu glänzen, unschöne hässliche Pickelchen und Mitesser bilden sich. Außerdem produziert der Körper während der Pubertät auch viel mehr Schweiß. Das alles ist vollkommen normal und gehört zur Entwicklung. Ebenso wie die körperlichen Veränderungen, die bei den Mädchen natürlich schon wesentlich früher sichtbar sind, als bei Jungen. Die weiblichen Brüste beginnen sich zu formen, Schamhaare und Achselhaare bilden sich, die Figur allgemein wird rundlicher um Hüfte und Po. Es ist ganz normal, in dieser Zeit, zuzunehmen. Das Gewicht pendelt sich nach und nach von ganz alleine wieder ein. Bei Mädchen, die in der Pubertät sind, wird es auch nicht mehr lange dauern, bis die erste Menstruation, die auch Regelblutung oder „Mens“ genannt wird, einsetzt. Die erste Monatsblutung kann zwischen dem 11. und 14. Lebensjahr einsetzen.

Die Pubertät bei Jungen geht natürlich ebenso mit körperlichen Veränderungen einher. Allerdings setzt dieser Prozess bei den Jungen erst zwischen dem 11. und 12. Lebensjahr ein. Es bilden sich mehr männliche Hormone, welche dafür sorgen, dass Hoden und Hodensack, aber natürlich auch der Penis zu wachsen beginnt. Die Muskeln vergrößern sich, die Schultern werden breiter. Auch die Körperbehaarung beginnt zu sprießen, und wenn der Stimmbruch einsetzt, ändert sich die Stimme. Die „Kleinjungenstimme“ bekommt ein dunkleres Timbre und klingt männlicher. Jungen bekommen keine monatliche Regelblutung, allerdings erleben sie in ihrem Reifungsprozess vom Jungen zum Mann, während der Pubertät, die so genannten „Feuchten Träume“. Die männlichen Hormone sorgen nämlich ebenso dafür, dass sich in den Hoden, Samenzellen bilden. So kann es passieren, dass es über Nacht zum Samenerguss kommt. Dies ist allerdings auch ganz normal, kein Grund zur Besorgnis und ebenso wenig ein Anlass, sich dafür schämen zu müssen. All dies gehört zur Entwicklung dazu, wenn aus Jungen – Männer werden. Die Geschlechtsreife setzt ein, sobald sich Samenzellen gebildet haben. Nun können Jungen, Kinder zeugen, wenn sie mit einem Mädchen, welches bereits die „Regel“ hat und „geschlechtsreif“ ist, den Geschlechtsakt (Sex genannt) betreiben. Doch bis Jungen soweit sind, Kinder zu zeugen, gibt es ganz andere Dinge, die in der Pubertät auf sie zukommen.

Mädchen und Jungen, die in der Pubertät sind, erleben eine abenteuerliche Achterbahnfahrt der Entwicklung und Gefühle. Es geht rauf mit den Hormonen und runter mit der Stimmung, denn viele Veränderungen in der Pubertät bringen auch das Gefühlsleben sehr durcheinander. Es ist gar nicht so leicht, „Erwachsen zu werden“ – doch es ist auch eine spannende Zeit, die voller Überraschungen steckt und die für viel Wirbel sorgen wird. Die Zeit, in der Mädchen und Jungen sich vollkommen „NEU“ entdecken, die Zeit der Verliebtheit, der ersten großen Liebe, des ersten Zungenkusses und der heimlichen Dates, die Zeit für "Zickenalarm", Liebeskummer, Zoff und tausend anderer Dinge mehr. Nicht nur Kindern, die zu Teenagern werden, wird die Pubertät Veränderungen bescheren, auch Eltern werden in dieser Zeit, in der aus den Kleinen plötzlich Große werden, sehr viele Turbulenzen erleben und benötigen ein sehr strapazierfähiges Nervenkostüm und viel Gelassen heit.

 

DETAILS
Infos zum Tipp
Autor: Schreibmaus
Zuletzt bearbeitet von: christian
Veröffentlichungsdatum: 27.05.2010
Letzte Aktualisierung: 23.10.2012
 
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