Hilfe, Tipps, Tricks und Anleitungen zum Thema "Die richtige Matratze für einen gesunden Schlaf"


 
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Wer schlecht einschlafen oder gar nicht gut durchschlafen kann, sollte vielleicht einmal einen Matratzencheck durchführen. Mitunter ist die falsche Matratze der Grund für Ein- und Durchschlafprobleme.

Es gibt ein unüberschaubares Angebot an Matratzen – doch jede von ihnen verspricht angeblich einen besseren Schlafkomfort. Mag alles sein, mag alles stimmen, allerdings ist nicht jede Schlafunterlage für jeden Menschen gleich geeignet.

Wer im Bett öfters schwitzt, der sollte auf eine Taschenfederkern-Matratze zurückgreifen. Deren Kern besteht aus mehreren Hundert Stahlfedern, welche in kleine Stofftaschen eingenäht sind und darüber liegen mehrere Polsterlagen. Diese Matratzen transportieren die Feuchtigkeit sehr gut ab und verhindern ein Schimmel-Risiko. Leider können die Federn unangenehme Geräusche verursachen, was wiederum den Schlaf beeinträchtigen kann. Zudem magnetisieren sich die Metallfedern , was sich ebenfalls störend auf einen erholsamen Schlaf auswirkt.

Wer schnell friert, ist mit einer Kaltschaummatratze gut beraten, diese besteht aus Polyurethan-Schaum, welcher zum Aufschäumen nicht erhitz wird. Diese Matratze speichert die Körperwärme sehr gut und durch die hohe Elastizität bietet sich die Kaltschaum Unterlage auch für Lattenroste gut an. Zudem ist diese Matratze aus Kaltschaum sehr leicht, strapazierfähig und auch für Allergiker geeignet. Allerdings verbreiten die Kaltschaum Matratzen einen starken Eigengeruch, der nicht sehr angenehm ist. Deswegen ist es empfehlenswert, die Matratze nach dem Kauf sofort aus der Verpackung zu nehmen, diese vor das Fenster zu stellen und mehrere Tage durchlüften zu lassen, bis sich der stechende Geruch verflüchtigt hat.

All jene, die unter Gelenkproblemen leiden, sollten sich eine viskoelastische Matratze anschaffen. Der Kern einer solchen Matratze besteht aus Kaltschaum, darüber liegt eine spezielle Schaumstoffschicht. Dadurch ist gewährleistet, dass die Matratze punktuell nachgibt, wo Körperwärme am stärksten auftritt. Somit werden die Gelenke entlastet und der Schlafkomfort verbessert. Überdies ist die viskoelastische Schlafunterlage sehr geräuscharm und deshalb auch für unruhige Schläfer hervorragend geeignet. Wer allerdings viel oder stark schwitzt in der Nacht, der sollte auf diese Matratze verzichten, da sie wenig atmungsaktiv ist und sehr viel Wärme speichert.

Für Hausstauballergiker eignet sich eine Schlafunterlage aus Latex hervorragend. Sie beseht aus natürlichem oder synthetisch aufgeschäumten Kautschuk, ist sehr punktelastisch, fast staubfrei und kaum von Milben befallen. Wer eine Latexallergie hat, sollte jedoch auf diese Matratze verzichten. Auch hier gilt, wie bei der Kaltschaum-Matratze: Nach dem Auspacken gut auslüften, bis der beißende Eigengeruch verschwunden ist.

Wer es ganz komfortabel mag, dem steht noch die teure Alternative zur Wahl. Ein Wasserbett, welches aus einer reisfesten Kunststoffhülle besteht, die in mehrere Zonen unterteilt ist und mit Wasser gefüllt wird. Das sanfte Schaukeln erweckt tatsächlich den Eindruck, direkt im Wasser auf einer Luftmatratze zu liegen. Dies allerdings kann für empfindliche Schläfer schon wieder sehr störend sein. Da man sehr weich versinkt, fällt es auch schwerer, sich im Schlaf zu drehen. Wer sich dennoch in ein Wasserbett „verliebt“ hat, sollte vor dem Kauf eines solchen die Statik der Decke prüfen lassen – denn ein Doppelbett kann bis zu einer Tonne wiegen.

Ganz gleich, welche Matratze man besitzt, Fakt ist auf jeden Fall, dass spätestens aller zehn Jahre eine neue Schlafunterlage gekauft werden sollte. Denn selbst bei noch so guter Pflege wird jede Matratze nun einmal stark in Mitleidenschaft gezogen und hat irgendwann einfach „ausgedient“.

 

DETAILS
Infos zum Tipp
Autor: Schreibmaus
Zuletzt bearbeitet von: christian
Veröffentlichungsdatum: 11.10.2010
Letzte Aktualisierung: 03.06.2014
 
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