Hilfe, Tipps, Tricks und Anleitungen zum Thema "Energieverbrauch vom Kühlschrank senken, Strom sparen"


 
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Achten sie bereits beim Kauf von Kühlschrank und Tiefkühlers auf deren Energieeffiziensklasse.

Denn der Unterschied beim Energieverbrauch bei den Geräten verschiedener Hersteller ist erstaunlich. Zwar haben alle Geräte relativ niedrige Anschlusswerte, da sie sich aber im Dauerbetrieb befinden, haben selbst kleine Unterschiede markante Auswirkungen auf die Stromrechnung. Vor allem wenn man bedenkt, dass manche Geräte den vierfachen Verbrauch im Gegensatz zu anderen haben. Also, beachten Sie das 'Energielabel'. Darauf erkennt man die Effizienzklasse: von A (Energiespargerät) bis G (Gerät mit hohem Verbrauch).

Achten sie bei der Wahl des Stellplatzes darauf, dass der Kühlschrank nicht neben warmen Geräten steht, wie z.B. dem Backofen. Dieser Strahlt nämlich soviel Wärme ab, dass die Isolierung des Kühlgeräts nicht ausreicht. Dadurch wird der Kühlschrank a) lauter, da er schwerer arbeiten muss und b) verbraucht er mehr Strom. Stellen Sie die Temperatur im Gerät nicht zu tief ein. Eine Kühltemperatur von plus fünf Grad reicht ohne weiteres aus. Wird allerdings unnötigerweise auf drei Grad heruntergekühlt, steigt der Verbrauch um mindestens 15 Prozent. Daher ist es eine mindestens 1x monatliche Temperaturprotokollierung ratsam. Legen Sie dazu einfach ab und zu ein Thermometer in den Kühlschrank!

Stellen Sie keine heißen Speisen oder Getränke in den Kühlschrank! Dies verstärkt auch die Eisbildung und erhöht so den Energiebedarf.

Die Dichtungslippen bei den Türen sollten sie regelmäßigreinigen und auf Risse überprüft werden. Eine undichte oder schlecht schließende Tür verursacht ein Vielfaches an Energieverbrauch. Ebenso wichtig: die Lüftungsgitter putzen und freihalten. Das gilt auch für die Kühlschlangen auf der Rückseite.
 

DETAILS
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Dieser Tipp wurde von Christian recherchiert, verfasst und veröffentlicht.
Infos zum Tipp
Autor: christian
Zuletzt bearbeitet von: christian
Veröffentlichungsdatum: 06.09.2007
Letzte Aktualisierung: 17.05.2009
 
Ergänzung #1
Frieren Sie im Tiefkühlfach Ihres Kühlschranks möglichst nichts ein! Es sollte nur zur Lagerung von Tiefkühlkost benützt werden. Beim Einfrieren von Lebensmitteln wird der übrige Teil des Kühlschranks auch stärker gekühlt und daher steigt der Stromverbrauch.
Ergänzung #2
Ein volles Gefrierfach ist energetisch gesehen besser wie ein leeres. Denn je voller das Gerät, desto weniger kalte Luft kann beim Öffnen seiner Tür nach außen entweichen und desto weniger warme Luft strömt in den Kühlschrank. Weil der energieraubende Austausch von kalter gegen warme Luft bei einem Gefrierfach besonders zu Buche schlägt ist es ratsam ungenutzten Raum in Kühlfächern mit Styroporblöcken oder alten Zeitungen zu stopfen - das verringert die Luftzirkulation beim Öffnen der Tür.
Ergänzung #3
Der Wärmetauscher (Kühlschrankrückseite) sollte immer freigehalten werden! Der Abstand von der Wand zum Gerät sollte mindestens fünf Zentimeter betragen, damit die Luft frei zirkulieren kann.
Ergänzung #4
Die Wärmetauscher an der Rückseite des Gerätes (schwarzes Blechgitter oder Rohrschlangen) sollten Sie ca. einmal im Jahr entstauben â?? am besten mit einem Staubsauger. Der Staub kann nämlich wie eine Dämmschicht wirken (dabei ziehen Sie besser den Stecker des Kühlgeräts).
Ergänzung #5
Bei vielen modernen Gefriertruhen ist der Wärmetauscher in die Außenwände integriert. In diesem Fall sollte die Gefriertruhe möglichst frei stehen.
Ergänzung #6
Eine Kühltemperatur von 7°C reicht völlig aus! Jedes Grad, das der Kühlschrank weniger erzielen muss, kostet 6% mehr Energie! Anders ausgedrückt: Sie sparen 6% Energie pro Grad, dass Sie weniger einstellen. Beim Gefrierfach reichen -18°C völlig aus.
Mit Hilfe eines speziellen Eisschrank- und Kühlschrankthermometers (ca. zwei bis drei Euro) können Sie die Kühlschranktemperatur schnell erkennen.
Ergänzung #7
Hier noch eine kleine Anmerkung zum Unterschied zwischen den Energieeffiziensklassen. Man sollte beim Kauf eines Kühlschrankes, der sich ja dauerhaft am Stromnetz befindet, lieber 100 Euro mehr investieren und dafür eine bessere Energieeffiziensklasse wählen. So beträgt der Unterschied zwischen einem Kühlschrank mit EEK A und EEK A++ bei einem Strompreis von rund 18 Cent pro Kilowatt/Stunde etwa 40 Euro im Jahr und die durchschnittliche Lebensdauer eines Kühlschrankes beträgt in etwa 12-14 Jahre. Das mehr ausgegebene Geld hat man also recht schnell wieder drin, gerade bei den heutigen Energiepreisen!
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