Hilfe, Tipps, Tricks und Anleitungen zum Thema "Das kleine Welpen 1 x 1"


 
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© Kerstin Schuster

Bereits die ersten 14 Lebenswochen sind entscheidend für ein ganzes Hundeleben, denn was Welpen in den ersten Wochen lernen, prägt sie für die Zukunft.  Nicht nur die schönen Dinge im Leben eines Hundebabys bleiben den älter werdenden Hund in Erinnerung auch negative Erfahrungen in der Welpenzeit, können dem Hund sehr zu schaffen machen. Damit dein Welpe ein glücklicher Hund wird, solltest du einiges wissen.

Welpen

Mit acht Wochen ist ein Welpe soweit selbstständig, dass er von seiner Hundemama getrennt werden kann. Doch bevor der kleine Racker zu dir nach Hause kommt, solltest du gut vorbereitet sein.  Richte deinem Welpen einen gemütlichen Platz in der Wohnung ein, besorge dir einen Hundekorb, Spielzeug und das richtige Futter. In der Tierhandlung wirst du diesbezüglich fachmännisch beraten.

Die Eingewöhnungszeit

Als Nächstes solltest du deinem kleinen Liebling die Chance geben, sich einzugewöhnen. Hundebabys sind natürlich sehr neugierig und möchten alles erkunden.

Natürlich sehr wichtig, dass dein Welpe den Bezug zu dir herstellt, dass er dich sozusagen als seinen „Rudelführer“ anerkennt, als Frauchen oder Herrchen. Dass du deinem Hundebaby einen schönen Namen gibst, ist natürlich klar. Doch der Welpe weiß natürlich nicht, dass er mit diesem Namen gemeint ist. Deswegen solltest du ihn stets beim Namen nennen, damit er sich „angesprochen“ fühlt. Vor allem, wenn noch andere Familienmitglieder in deinem Haushalt leben, ist es besonders wichtig, dass nur du alleine die „Hauptperson“ bist, die Bezugsperson für deinen Welpen. Bekommt er von zu vielen Personen Anweisungen oder wird von ihnen geherzt oder geknuddelt, wirkt dies auf den kleinen Hund sehr verwirrend. Deswegen ist es ganz wichtig, dass nur du die Erziehung deines Hundebabys in die Hand nimmst und ihm die notwenige Zeit der Eingewöhnung lässt, bevor du ihn die anderen Familienmitglieder vorstellst. Da kleine Hunde nicht anders als kleine Kinder sind, möchten sie natürlich viel spielen und bedürfen sehr viele Streicheleinheiten. Nimm dir deswegen viel Zeit, um dich ganz intensiv mit deinem süßen Hundebaby zu beschäftigen.

Die kleine Welpenschule

Ein Welpe muss viele Dinge lernen, dazu gehört auch das „Gassi gehen“. Dieses ist vor allem sehr entscheidend für die „Stubenreinheit“ deines Hundes. Denn wenn du regelmäßig mit deinem Hund Gassi gehst, kann er sein Geschäft erledigen, und wenn dies geschehen ist, solltest du den Kleinen auch dafür loben. So versteht er schnell, dass es etwas „Gutes“ ist, was er tut. Auch wenn du bemerkst, dass dein Hund außer der regelmäßigen Zeit einmal „muss“, solltest du sofort mit ihm nach draußen gehen. Denn Hunde „müssen“ nicht nur nach dem Zeitplan. Vor allem in der ersten Zeit kann es passieren, dass der Welpe beinahe stündlich „muss". Darauf solltest du dich einstellen und wirst ebenso schnell erkennen, wie dein Welpe in diesem Fall reagiert, wenn es soweit ist.

Es gibt sicherlich gewisse Orte in der Wohnung, an denen der Hund nichts zu suchen hat, deswegen solltest du deinen Welpen auch sogleich darauf hinweisen. Das machst du am Besten mit einer eindeutigen Handbewegung, die du dem Wort „Nein“ zuordnest. Der Welpe wird nach kurzer Zeit, das Wort in Verbindung mit der Handbewegung deuten können und wissen, dass es ein „Verbot“ ist. Auch wenn du deinem Hund andere Dinge „verbieten“ möchtest, solltest du daher immer diese Wort- und Handzeichenkombinationen verwenden. Hundebabys lernen in der Regel sehr schnell. Vergiss jedoch eines nicht, Welpen sind wie kleine Kinder und darum auch schnell überfordert, wenn du versuchst, ihnen zu viel auf einmal beizubringen. Deswegen übe  dich in Geduld.

Auf „Kommandos“ sollte jeder Hund sofort reagieren. Darum ist es unumgänglich, dass du deinen Welpen bereits in der ersten Zeit die wichtigsten Kommandos beibringst.

Diese Worte sollte dein Welpe alsbald verstehen und deuten können:

„Sitz“, „Bei Fuß“, „Bleib“, „Komm“ als auch „Platz“!

Vergiss niemals, deinem Liebling ein Leckerli als Belohnung zu geben, wenn er eine Übung richtig gemacht hat oder ein Kommando sofort befolgt hat. Die Leckerlis solltest du nach und nach reduzieren, sobald der Welpe die einzelnen Übungen gut beherrscht, sonst könnte es passieren, dass er nur gewillt ist, zu gehorchen, wenn ein Leckerli in Aussicht steht.

Ebenfalls solltest du die kleinen Naschereien anfangs auch von der täglichen Futterration deines Welpen abziehen, damit dein Hundekind nicht zu einem kleinen „Mobbelchen“ wird. Sollte dein Hundebaby manch Kommando nicht verstehen, dann gibt es natürlich auch kein Leckerli, und wenn dein Welpe gar auf den Befehl „Komm“ nicht reagiert, dann laufe ihn auf keinem Fall nach, sondern schlage gelassen eine andere Richtung ein. So lernt dein Welpe schnell, dass du der „Rudelführer“ bist, dessen Spuren er zu folgen hat und er wird sich schneller fügen. Wenn du ihm allerdings nachläufst, wird er das als „Spiel“ betrachten und folglich dieses Kommando als ein solches nicht akzeptieren.

Nicht nur die Kommandos sollte dein Welpe schnell lernen und beherrschen, ebenso sind es so viele weitere Dinge, mit denen er im Alltag konfrontiert werden kann. Das sind nicht nur fremde Menschen und Hunde oder Katzen, denen der Welpe während der gemeinsamen Spaziergängen begegnet wird, ebenso sind es große Menschenmengen, die Geräusche der Straßenbahnen oder Autos, auf die der Kleine anfangs noch sehr ängstlich reagieren wird. All dies muss deinem Hundebaby nach und nach vertrauter werden. Der Welpe lernt schneller diese Geräusche und Begegnungen zu verarbeiten und in sein Hundeleben zu integrieren, wenn du täglich mit ihm nach draußen gehst und ihn mit der Umwelt konfrontierst. Treppen können für ein Hundebaby eine große Hürde sein. Auch wenn es sehr viel Kraft erfordert, eine Treppe zu erklimmen, lass ihn es tun aber gib gut Acht, dass er sich nicht überanstrengt oder gar die Stufen hinunter purzelt. Bleibe dicht hinter ihm, sodass du dem Kleinen im Notfall hilfreich deine Hand reichen kannst. Auch Aufzüge und Rolltreppen können eine große Herausforderung für einen kleinen Hund sein.

Es gibt noch so viele Dinge, die es zu wissen gilt, wenn du dir einen Welpen anschaffen möchtest. Schau dir doch einmal den Buchtipp an. Bevor dein Welpe in dein Heim kommt, solltest du so viel wie möglich über das Leben mit einem kleinen Hund wissen, deswegen sind wertvolle Informationen immer empfehlenswert.

Hast du selbst schon einen Welpen groß gezogen?

Dann lasse die zukünftigen Hundeeltern doch an deinen ganz persönlichen Erfahrungen teilhaben.  

 

DETAILS
Infos zum Tipp
Autor: Schreibmaus
Zuletzt bearbeitet von: Schreibmaus
Veröffentlichungsdatum: 24.05.2010
Letzte Aktualisierung: 10.02.2012
 
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