Hilfe, Tipps, Tricks und Anleitungen zum Thema "Baby-Led Weaning: Was ist das?"


 

Einfach erklärt bedeutet dieser Begriff nichts anderes als „breifreie Beikost oder „essen nach Bedarf". Das Baby lernt beizeiten, an den Familien-Mahlzeiten teilzunehmen. Erfahren Sie hier, worauf zu achten ist, wenn Sie diese Alternative zur Brei Kost wählen möchten.

Ihr Baby ist mit etwa sieben Monaten bei einer normalen Entwicklung in der Lage, sicher in seinem Stühlchen zu sitzen, nach den ihm angebotenen Nahrungsmitteln zu greifen und sie sich selbst in den Mund zu stecken. Bieten Sie ihm statt Brei eine Mahlzeit in form von Fingerfood auf einem Teller oder in einem Schälchen an, sammelt es neue Erfahrungen, lernt neue Geschmacksrichtungen kennen und kann selbst entscheiden, was es essen möchte.

Für diese Form der Beikost müssen allerdings einige wichtige Voraussetzungen erfüllt werden. Ihr Baby muss in der Lage sein, seinen Kopf sicher zu halten sowie das Sitzen und greifen nach Gegenständen zu beherrschen. Wenn Sie Baby-Led weaning bei Ihrem Kleinen ausprobieren möchten, dürfen Sie nicht allein das Alter berücksichtigen, sondern müssen gründlich prüfen, ob es die genannten Fähigkeiten schon besitzt. Manche Kleinkinder sind erst mit neun Monaten soweit.

Was kann angeboten werden?

Grundsätzlich können Sie dem Kind all das in kleine Stücke geschnitten und weich gedünstet bzw. gekocht auf den Teller legen, was auch als Brei gefüttert wird. Achtung! Niemals Fertiggerichte oder Fastfood in seine Greifbare Nähe stellen, nur gesunde, selbst zubereitete Speisen. Diese sollten nach Möglichkeit nicht gewürzt sein, verzichten Sie möglichst auch auf Salz und Zucker. Reichen Sie Kartoffeln, Nudeln oder Brot nicht als Hauptmahlzeit, sondern nur als Beilage. Den Hauptteil sollte weich gedünstetes Gemüse wie Blumenkohl, Brokkoli oder Mohrrübe sein, dazu vielleicht ein Stückchen Kochfisch. Fleisch sollten Sie erst darreichen, wenn das Kind schon Zähne hat. Als Obst können Sie ihm Melonenstückchen ohne Kerne, weiche Birne oder Banane anbieten.

Was Sie unbedingt weg lassen sollten, sind Nüsse, Beeren oder Erbsen, die Kleinen können sich leicht verschlucken. Auch Desserts aus Rohmilch oder Bienenhonig dürfen Säuglinge im ersten Lebensjahr noch nicht bekommen.

Wichtige Empfehlung zum Schluss: Entscheiden Sie sich für diese Ernährungsform nur dann, wenn es Ihnen Ihre Zeit erlaubt. Ihr Baby wird bei dieser Essmethode schneller müde und nimmt deshalb relativ wenig zu sich. Demzufolge sind mehrere Milchmahlzeiten zwischendurch erforderlich, um es satt zu bekommen.

 

DETAILS
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Dieser Tipp wurde von Andrea recherchiert, verfasst und veröffentlicht.
Infos zum Tipp
Autor: Katzennanny
Zuletzt bearbeitet von: Katzennanny
Veröffentlichungsdatum: 25.02.2014
Letzte Aktualisierung: 25.02.2014
 
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